Weltmeisterlich fahren in Brasilien

Auto Europe gibt Insider-Tipps zum richtigen Verkehrsverhalten im WM-Austragungsland

FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft, die schönsten Strände der Welt und pure Lebensfreude: Ab Juni schaut die ganze Welt auf das Land des Sambas. Auto Europe gibt neben „Must-sees“ Insider-Tipps zum richtigen Verhalten im brasilianischen Straßenverkehr.

Anpfiff zum schönsten Urlaub 2014: „Must-sees“ an der Copacabana

Cristo Redentor, Statue, Rio de Janeiro, Brasilien. Foto: Pixabay #56750, Public Domain
Christusstatue in Rio de Janeiro. Foto: Pixabay
Für Fans, die zur WM an die Copacabana fliegen, zählt sicherlich an erster Stelle, Teil des wichtigsten Fußballevents der kommenden vier Jahre zu sein. Doch Brasilien ist einfach zu schön, um nicht auf eigene Faust und mit einem Wagen von Auto Europe entdeckt zu werden.

Rio de Janeiro: Eine Brasilienreise ohne einen Trip in die ehemalige Hauptstadt des Landes ist unmöglich, denn in jedes Urlaubsalbum gehört ein Bild vom Zuckerhut, von der 38 Meter hohen Christusfigur auf dem Gipfel des Corcovado und vom Strand des Stadtteils Copacabana, der als einer der berühmtesten der Welt gilt.

São Paulo: In São Paulos Viertel Vila Madalena sind die Nachtschwärmer unterwegs. Hier sind die hippsten Clubs und Bars zu finden. Grandiose Aussicht beim Dinner gefällig? Dann sollten Brasilienurlauber unbedingt einen Tisch im Panoramarestaurant Terraço Itália buchen. In 168 Metern Höhe genießen Gäste neben einem fantastischen Essen eine wunderbare Aussicht. Wer auch im Urlaub nicht auf Kultur verzichten möchte, ist im MASP Museum, dem bekanntesten Ausstellungsort für (moderne) Kunst in Brasilien, bestens aufgehoben.

Copacabana, Rio de Janeiro, Brasilien. Foto: Pixabay #18663, Public Domain
Copacabana in Rio de Janeiro. Foto: Pixabay

Mit dem Leihwagen Brasilien entdecken: Die Insider-Tipps

Aufgepasst: In den meist überfüllten brasilianischen Straßen bieten sogenannte „Flanelinhas“ an, freie Parkplätze zu finden bzw. den Wagen einzuparken. Zum einen ist dieser „Service“ illegal, zum anderen können die Flanelinhas, sobald es um die Bezahlung geht, unangenehm unfreundlich werden. Daher empfiehlt Auto Europe den Soccerfans, erst gar nicht in Kontakt mit den Flanelinhas zu treten und nur öffentliche Parkplätze oder -häuser zu benutzen.

Rio de Janeiro, Brasilien. Foto: Pixabay #52883, Public Domain
Rio de Janeiro. Foto: Pixabay

Gerade in São Paulo sind Massen an Autos auf den Straßen unterwegs, daher gilt hier ein besonderes System: Das Rodizio de Automóveis, was bedeutet, dass an bestimmten Tagen Autos, deren Nummernschild mit einer bestimmten Zahl enden, nicht fahren dürfen. Auch für Mietwagen gilt dieses Gesetz.

Geschwindigkeits- und Promillegrenzen:

Wie überall sollte unbedingt auch in Brasilien die Geschwindigkeitsbegrenzung beachtet werden, denn für zu schnelles Fahren werden bis zu 300 Euro berechnet (innerhalb der Ortschaften 50 km/h, Landstraßen 80 km/h, Autobahnen 120 km/h).

Natürlich sollte auch auf Alkohol möglichst verzichtet werden. Ab 0,6 Promille machen sich Fahrer strafbar. Gerade mit Touristen wird hier nicht zimperlich umgegangen und bei einem Verstoß sind bis zu 600 Euro fällig. Wer mit Alkohol am Steuer innerhalb von 12 Monaten ein zweites Mal erwischt wird, zahlt sogar bis zu 1.250 Euro.

Lagoon, Rio de Janeiro, Brasilien. Foto: Pixabay #51480, Public Domain
Rio de Janeiro. Foto: Pixabay

In Brasilien wird an den Tankstellen neben Benzin auch Ethanol angeboten, tatsächlich fahren die meisten Autos mit beiden Kraftstoffen. Um gut informiert in den Straßenverkehr zu starten, erhalten Auto Europe Kunden bei Bedarf eine Einführung in die Besonderheiten der brasilianischen Verkehrsregeln.

Um das Fahrverhalten etwas unter Kontrolle zu bringen, führen die Behörden gerne und oft Straßenkontrollen durch. Daneben gibt es in Brasilien Straßenschwellen zur Geschwindigkeitskontrolle: Die Lombadas. Die Lombada wird durch Schilder angekündigt und ist zusätzlich gelb gestreift – so sollte es zumindest sein, aber die Ausnahme bestätigt die Regel. Durch diese Maßnahmen wird verhindert, dass die Verkehrsteilnehmer ungebremst durch Ortschaften fahren.

Favelas Rio de Janeiro, Brasilien. Foto: Pixabay #51318, Public Domain
Favelas Rio de Janeiro. Foto: Pixabay

Grundsätzlich gilt: Wer Brasilien mit dem Wagen erkundet, lernt das typisch quirlige Lebensgefühl kennen, sollte aber Geduld mitbringen. Der Verkehr ist turbulent, und gerade auf Motorradfahrer, die ihre ganz eigenen Verkehrsregeln befolgen, muss unbedingt besonders geachtet werden. Fenster und Türen sollten beim kurzen Halt an Ampeln oder Stoppschildern in jedem Fall geschlossen bleiben und Wertgegenstände gehören gut verstaut. Die Stoppschilder sind oft auf portugiesisch mit „Pare“ gekennzeichnet. Auch sollten Urlauber immer genügend Kleingeld im Wagen haben, denn Brasilien verfügt über das weltweit umfangreichste Mautsystem.

Weitere Tipps unter www.autoeurope.de.

Quelle: Auto Europe