Ungarn

Interessante Städte, reizende Landschaften, kulturelle Höhepunkte

Hier finden Sie ausgesuchte Reisetipps wie interessante Städte und reizende Landschaften, kulturelle Höhepunkte sowie ungarische Bräuche.

In den folgenden Zeilen möchten wir Sie einladen zu einer kleinen Reise durch Ungarn. Wir möchten Ihnen Lust machen auf Ihre Reise ins Land der Magyaren und Ihnen eine Auswahl an Sehenswürdigkeiten des Landes ans Herz legen. Selbstverständlich hat Ungarn noch viel mehr zu bieten, als wir hier vorstellen können.

Matthias Church, Fisherman's Bastion, Budapest, Ungarn. Foto: Pixabay #495752, CC0

Budapest

Die Hauptstadt des Landes
Sehenswürdigkeiten in Budapest sind die Fischerbastei und die Matthiaskirche, die gemeinsam mit dem gesamten Burgviertel zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde. Auch die Große Markthalle „Központi Vásárcsarnok“ ist einen Besuch wert. mehr +

Foto: Pixabay, CC0

Szeged – moderne Metropole im Sonnenschein

Ungarn hat viele interessante Städte zu bieten: Eine davon ist Szeged – die junge und moderne Studentenstadt mit Jugendstilflair. Die viertgrößte Stadt des Landes liegt ganz im Süden, nahe der Grenze zu Serbien und Rumänien, in der Großen Tiefebene Ungarns. Szeged trägt den Beinamen „die Sonnenstadt Europas“, denn hier scheint an durchschnittlich 2.100 Stunden im Jahr die Sonne und das ist europäischer Rekord!

Die langen sonnigen Tage genießen die vielen Studenten der Stadt in vollen Zügen rund um den berühmten „Széchenyi tér“ (den Szechenyi-Platz) mit seinem wunderschönen Jugendstil-Rathaus, in den Parks und den zahlreichen Kaffeehäusern der Innenstadt.

Die Theiß, die die Stadt durchfließt, zwei große Seen im Norden der Stadt und viele weitere kleine Seen laden Besucher und Bewohner zu vielfältigen Wassersportaktivitäten ein.

In kulinarisch interessierten Kreisen ist Szeged berühmt für seine Salami, den milden und den scharfen Gewürzpaprika und die Szegeder Fischsuppe. Zu Hause gebliebene Feinschmecker freuen sich bestimmt über ein schmackhaftes Souvenir dieser Art.

Die Kathedrale von Szeged ist die drittgrößte Kirche des Landes. Ungarn. Foto: Pixabay, CC0
Die Kathedrale von Szeged ist die drittgrößte Kirche des Landes. Foto: Pixabay, CC0

Badevergnügen am Balaton

Für Familien mit Kindern, Wanderer, Radfahrer und Wasserratten ist der Plattensee „Balaton“ die perfekte Wahl als Ferienziel. Das „ungarische Meer“ ist der größte Süßwassersee Europas. Da der See aber im Schnitt nur drei Meter (und an seinen tiefsten Stellen nur zwölf Meter) tief ist, erwärmt sich das Wasser schon im Frühsommer schnell auf angenehme Badetemperaturen. Die gute Qualität des Seewassers garantiert Vergnügen für alle Schwimmer, Windsurfer und Segler. Wer nicht ins Wasser möchte, kann mit dem Dampfer über den See schippern. Auch rund um den Balaton kann man viel unternehmen: Man kann Wandern, Fahrradtouren machen oder Ausflüge in die Umgebung hoch zu Ross machen.

Sonnenuntergang am Balaton (Plattensee) in Ungarn. Foto: Pixabay #580701, CC0
Sonnenuntergang am Balaton (Plattensee) in Ungarn. Foto: Pixabay, CC0

Der größte Ort am See ist Siófok. Im schönen Hafen der Stadt kann man den herrlichen Sonnenuntergang am See anschauen. Sehenswert ist auch die zweitgrößte Siedlung am Ufer des Sees, die Stadt Keszthely mit dem Schloss Festetics. Sehenswert ist nicht nur die Schlossanlage und das darin untergebrachte Museum, sondern auch die „Helikon“ Bibliothek – die größte Büchersammlung des Landes. Unter den über 100.000 Bänden finden sich wertvolle Handschriften und Originale von großem historischen und literaturwissenschaftlichen Wert.

Spaziergang durch die Geschichte in Pécs

Willkommen in der Vergangenheit Ungarns! – Willkommen in Pécs! In der fünftgrößten Stadt des Landes (hier leben circa 160.000 Menschen) findet der Besucher Zeugnisse aus der Frühgeschichte. Schon im 3. Jahrhundert siedelten hier die Römer. Die UNESCO hat den frühchristlichen Friedhof, den man in der Zwischenzeit ausgegraben und in ein Museum verwandelt hat, in ihre Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Aus der Zeit danach hat man Überreste der türkischen Besatzung gefunden. Auch eine Moschee haben die türkischen Besatzer hinterlassen, die aber heute als christliche Kirche und Museum genutzt wird.

Aus der Zeit des Barock stammt das Franziskanerkloster. Auch der Jugendstil hat seine Spuren hinterlassen: Den „Zsolnay“-Brunnen am Hauptplatz sollte jeder Besucher Pécs gesehen haben. Die „Káptalan“-Straße in der Innenstadt trägt den Spitznamen „Museums-Straße“, denn hier reiht sich ein Museum an das andere. Falls es bei Ihrem Aufenthalt in Pécs an einem Nachmittag regnen sollte, sind Sie hier gut aufgehoben.

Pécs – zu Deutsch „Fünfkirchen“ – liegt im Süden Transdanubiens und gilt als eine der schönsten Städte des Landes.